Eigentlich ist sehr schön. Sogar sehr sinnhaft. Und sinnbildlich. Eine Baustelle. Es wird ein vierstöckiges, schickes Haus gebaut. Schon ganz lange. Ganz lange. Und bald ist es fertig. (Jetzt wirds schwülstig!) Und wie das Haus wächst, so wachse auch ich. Hahaha. Sowas wollte ich immer schonmal sagen. Ohne Scheiß, nach einem Semester kann ich tatsächlich ganz gut sagen was ich alle weiß, welche Vorurteile ich abgebaut habe und was das für Konsequenzen für mein Leben hat. Kommentare bei einem DVD Abend in gemütlicher Runde sind manchmal ausschlaggebend für das Einleiten einer inneren Distanzierung.
Wir sitzen zu viert im Wohnzimmer. Ein paar FreundInnen und ich. Es läuft: "Kill the Boss 2". Ich spiele Candy Crush.
"Gefällt Dir der Film nicht?"
"Nein."
"Warum nicht? Ist doch super lustig!"
"In dem FIlm wird sich hauptsächlich über Frauen lustig gemacht. Keine Frau im Film hat eine Sprechrolle. Das ist nicht meine Art von Humor."
"Jetzt hör doch mal auf mit dieser Gender-Scheiße!"
BÄMM. Voll ins Herz. Oder eher: Ins Hirn. Nunja. Solche Äußerungen haben dann natürlich zur Folge, dass ich mich zurückziehe. Bis ich fähig bin eine angemessene Diskussion darüber zu führen, dass diese "Gender-Scheiße" mein Leben ist. Ich studier das. Ich denke das. Ich werde damit in naher Zukunft mein Geld verdienen.
Die Frage ist: Wie sage ich meiner langjährigen Freundin, dass "Gender(Studies)" nicht "Scheiße" ist?!
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Montag, 13. April 2015
Dienstag, 24. März 2015
Ach vielleicht muss ich mal wieder bloggen
Wann hab ich egentlich damit aufgehört? Wahrscheinlich seit dem es Tumblr gibt. Srsly Leute. Geht zu Tumblr. Nun. Ich sitze mit einem Glas Wein vorm PC und tausche lässig Nacktbilder mit "Evildunst", 42 Jahre, aus dem Nachbarort. Ist mal was Neues. Naja nicht wirklich.
Eigentlich muss ich 4 Seiten für die Uni schreiben. Ich hab mich hier gut integriert. Nach dem einmal volle Kanone in den Eimer Scheiße gefasst habem konnte ich mich ganz gut berappeln. Ich hab kein Glück mit Menschen. So gar nicht. Vielleicht sollte ich mir 38 Katzen kaufen und dann sterben, damit sie mich auffressen können und in ihnen weiterlebe. Das wär geil. The Circle of Life-Hautnah.
Nun, Bielefeld ist leider auch nicht Wien. Deshalb studier ich hier zacki zacki zu Ende und mach mir dann ein schönes Leben in Berlin. So 3-5 Jahre. Mit ganz viel Sommer, ganz viel leichtem Stoff auf der Haut, ganz viel Musik, ganz viel queeres Leben und Lieben und wenig Stigmatisierung, wenig caring, wenig Heteronormativität und viel Spaß. Das wär doch schön. Das mach ich!
Eigentlich muss ich 4 Seiten für die Uni schreiben. Ich hab mich hier gut integriert. Nach dem einmal volle Kanone in den Eimer Scheiße gefasst habem konnte ich mich ganz gut berappeln. Ich hab kein Glück mit Menschen. So gar nicht. Vielleicht sollte ich mir 38 Katzen kaufen und dann sterben, damit sie mich auffressen können und in ihnen weiterlebe. Das wär geil. The Circle of Life-Hautnah.
Nun, Bielefeld ist leider auch nicht Wien. Deshalb studier ich hier zacki zacki zu Ende und mach mir dann ein schönes Leben in Berlin. So 3-5 Jahre. Mit ganz viel Sommer, ganz viel leichtem Stoff auf der Haut, ganz viel Musik, ganz viel queeres Leben und Lieben und wenig Stigmatisierung, wenig caring, wenig Heteronormativität und viel Spaß. Das wär doch schön. Das mach ich!
Donnerstag, 30. Oktober 2014
ES IST
Bielefeld geworden. Für alle die es nicht mitbekommen haben. Und es macht Spaß und ich werds sogar schaffen. Verrückt oder?! Find ich auch. Aber auch schön. Vorgestern Nacht saß ich nicht allein, draußen auf einem braunen Ledersofa und trank Bier, während ich mir die Sterne ansah. Jetzt steht das Ledersofa in meinem Zimmer. Und ich sitz drauf. Allein. Naja nicht ganz. Enrique Eglesias ist bei mir und säuselt mir ins Ohr, dass es gern mein Hero sein würde. Ach Enrique ♥
Freitag, 15. August 2014
zwei Monate später
und keine zwei Meter weiter. Mein Leben lang wollte ich nichts anderes als weg. Und jetzt, wo es bald so weit ist, will ich nichts anderes als hier bleiben, alt werden und seelig sterben. Immer wenn ich jetzt durch den Park jogge, gucke ich nen Baum an und will ihn umarmen. Ich sag euch eins: Das hält ganz schön auf! Wenn ich Freunde treffe, freue ich mich nicht sie zu sehen sondern bin traurig, weil ich sie bald nicht mehr sehen werde.
Neulich habe ich mit meinen Mitbewohnern UNO gespielt. Einer meinte beiläufig:"Wir sind schon ne schöne WG." Darauf hin hab ich ihn angeschriehen und ihn gefragt ob er total bescheuert sei sowas zu sagen. Er guckte mich entsetzt an und ich fühlte mich enorm ertappt. Dann sagte ich: "Als ob das alles nicht schon traurig genug wär!" Tja. Und jetzt geht das so weiter, bis ich mal wieder Kisten packe und mal wieder irgendwo hingehe wo ich keine Sau kenne und ich keine Ahnung habe, ob ich das schaffen kann was ich mir vornehme. Inzwischen denke ich auch manchmal, dass ich eh in naher oder ferner Zukunft sterbe und das es auch eigentlich scheiß egal ist was ich bis zu diesem Zeitpunkt unternehme um Geld zu verdienen. Ich könnte genauso gut in einer EDEKA-Filiale arbeiten und mich über dusselige Kund*innen aufregen, die vergessen haben ihre auchzwiebeln zu wiegen. Leider wurde ich mit zu viel anspruchsvollem Hirnschmalz ausgestattet, als das ich so ein Berufsleben heil überstehen könnte.
Bald muss ich mich entscheiden wo ich hingehen will. Ich hab ausschließlich Zusagen erhalten. Über die erste hab ich mich gefreut, danach konnte ich mich nicht mehr freuen. Vielleicht sollte ich endlich mal damit aufhören in Ausstellungen über den ersten Weltkrieg zu gehen, Nachts alleine auf dem Balkon zu quarzen bis die Lunge von alleine qualmt, meine Ex-Freundin zu besuchen und die Beerdigungsplaylist von YouTube zu hören. Vielleicht gehts mir ja dann besser. Nur so ne Ahnung. Momentan gibts mir allerdings alles.
Ich möchte gerne drei Jahre auf einem Flokati-Teppich liegen und Pizza essen.
Neulich habe ich mit meinen Mitbewohnern UNO gespielt. Einer meinte beiläufig:"Wir sind schon ne schöne WG." Darauf hin hab ich ihn angeschriehen und ihn gefragt ob er total bescheuert sei sowas zu sagen. Er guckte mich entsetzt an und ich fühlte mich enorm ertappt. Dann sagte ich: "Als ob das alles nicht schon traurig genug wär!" Tja. Und jetzt geht das so weiter, bis ich mal wieder Kisten packe und mal wieder irgendwo hingehe wo ich keine Sau kenne und ich keine Ahnung habe, ob ich das schaffen kann was ich mir vornehme. Inzwischen denke ich auch manchmal, dass ich eh in naher oder ferner Zukunft sterbe und das es auch eigentlich scheiß egal ist was ich bis zu diesem Zeitpunkt unternehme um Geld zu verdienen. Ich könnte genauso gut in einer EDEKA-Filiale arbeiten und mich über dusselige Kund*innen aufregen, die vergessen haben ihre auchzwiebeln zu wiegen. Leider wurde ich mit zu viel anspruchsvollem Hirnschmalz ausgestattet, als das ich so ein Berufsleben heil überstehen könnte.
Bald muss ich mich entscheiden wo ich hingehen will. Ich hab ausschließlich Zusagen erhalten. Über die erste hab ich mich gefreut, danach konnte ich mich nicht mehr freuen. Vielleicht sollte ich endlich mal damit aufhören in Ausstellungen über den ersten Weltkrieg zu gehen, Nachts alleine auf dem Balkon zu quarzen bis die Lunge von alleine qualmt, meine Ex-Freundin zu besuchen und die Beerdigungsplaylist von YouTube zu hören. Vielleicht gehts mir ja dann besser. Nur so ne Ahnung. Momentan gibts mir allerdings alles.
Ich möchte gerne drei Jahre auf einem Flokati-Teppich liegen und Pizza essen.
Donnerstag, 26. Juni 2014
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